Wappenstudio Urlaub. Wappengestaltung, Wappenschutz, heraldische Beratung

 

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Streifzug durch die Wappengeschichte

Von der Waffe zum erblichen Symbol

Das Wappen war im eigentlichen Sinne eine Waffe. Die Ritter waren mit ihrer Ausrüstung gewappnet für den Kampf, zur Verteidigung oder für das Turnier. Der Schild und der Helm als Verteidigungswaffen bedeckten und schützten den Kopf und den Leib des Ritters vor feindlichen Angriffen. Der Mann hinter dem Schild konnte nur an der Schildbemalung und dessen farblicher Kennzeichnung als Freund oder Feind erkannt werden.

Wappen der Familie Heinisch

Wappen: Zeichen der Identität im Mittelalter

Auch die mittelalterlichen Turnierritter kennzeichneten und schmückten ihr Rüstzeug, besonders den Schild und Helm mit ihrer ihnen eigenen farblichen Kennzeichnung, Schildfigur und Helmzier. So wurde diese Schildbemalung und die Helmzier zum Symbol der Person, die hinter dem Schild stand.

Im 12. Jahrhundert haben Fürsten und Adel ihr Siegel mit ihrem Schildbild und der Helmzier gekennzeichnet; so kam das Wappensiegel mit dem Vollwappen in Gebrauch. Das Wappen wurde zum erblichen Symbol einer Person oder Familie.

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